Supertele-Zooms in der Landschaftsfotografie

Schweres Geschleppe – das sich lohnt

Denkt der ambitionierte Fotohobbyist an Landschaftsfotografie, so hat er dabei höchstwahrscheinlich die meist recht kleinen und oft auch nicht schweren Ultraweitwinkel-Zoomobjektive oder Festbrennweiten im Kopf. Selbstverständlich gehören diese zur Standardausrüstung jedes Landschaftsfotografen. Sie sind klein, meist nicht besonders schwer und passen gut in jeden Fotorucksack.

Weder klein noch leicht ist dagegen eine Superzoom-Linse jenseits der 200mm, die aber völlig andere Motive und Blickwinkel in der Landschaftsfotografie vollformatig zu erschließen hilft.

Der Schwarzwald mit seinen unzähligen Hügeln und Tälern ist ein fantastischer Ort, die Vorteile langer Brennweiten in der Landschaftfotografie zu nutzen. Bei Inversionslage, einem oft im Schwarzwald vorkommenden Wetterphänomen, hängt der Hochnebel gerne pitoresk in den Tälern und zwischen den Höhenzügen der umliegenden Berge fest. Dieses Naturschauspiel mit einem Weitwinkel-Objektiv zu fotografieren, gibt meist ein recht ernüchterndes Erlebnis: Man sieht das Motiv vor lauter Landschaft nicht.

Hier hilft das Supertele-Objektiv. Man kann differenziert einen besonders schönen Ausschnitt des Gesamtmotivs heranzommen und fotografisch isolieren, ohne merkbar an Abbildungsleistung zu verlieren oder später einen winzigen Crop seines Ultraweitwinkelbildes nutzen zu müßen. Besonders wenn die Motive später gedruckt werden sollen, ist eine formatfüllende Ansicht bei voller Auflösung unabdingbar.

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